iPhone XR im Test: iPreisleistung

Nahe an der Oberklasse, deutlich günstiger

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von Michael Knott
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Im Vergleich zum iPhone XS Max und iPhone XS ist das iPhone XR fast schon günstig. Das Google Pixel 3 kostet genauso viel.

Würde das iPhone XR nicht 850 sondern 450 Euro kosten, wäre es das ultimative Apple-Handy für die Massen. Ihr müsst jedoch 850 Euro für das aktuell günstigste iPhone investieren. Im Test fragen wir uns: "Lohnt sich das?" Oder lautet die Devise: Wenn schon iPhone, dann iPhone XS?

Inhaltsverzeichnis

  1. Das iPhone XR fühlt sich ganz und gar nicht billig an
  2. Unterschiede zum iPhone XS
  3. Liquid Retina Display: Es muss nicht immer OLED sein
  4. Das iPhone XR bietet Leistung im Überfluss und eine lange Akkulaufzeit
  5. Kameras: Hier spart Apple aber, oder?
  6. Beim Bokeh-Effekt lässt das iPhone XR Federn
  7. Sehr kräftige Lautsprecher, die Bluetooth-Speakern Konkurrenz machen
  8. Was wird jetzt aus dem iPhone SE 2?
  9. Das ist uns sonst noch aufgefallen
  10. Fazit & Alternativen

 - Für das Apple iPhone XR ist eine neue Betriebssystemversion verfügbar

Am 30. Oktober stellt Apple iOS 12.1 für zahlreiche iPhones und iPads bereit. Das große iOS-Update bringt unter anderem 70 neue Emojis und Gruppen FaceTime, zudem werden einige Fehler behoben. Alles Wichtige zu iOS 12.1 verrät netzwelt.

In der Gerüchtephase zum iPhone XR war zwischenzeitlich davon die Rede, dass das "LCD-iPhone" oder das "iPhone SE2", unter diesen Bezeichnungen kursierte das XR damals im Netz, etwa 500 Euro kosten solle. Daraus wurde leider nichts. Dennoch hebt sich das dritte 2018er-Modell von Apple vor allem über den Preis und die Farbpalette vom mindestens 300 Euro teuren iPhone XS und dem mindestens 400 Euro teuren iPhone XS Max ab.

Das iPhone XS (Max) gibt es lediglich in zwei edlen, jedoch nüchternen Farben. Ganz anders das Testgerät. Hier strahlen uns Gelb, Weiß, Schwarz, Blau und Orange (Koralle) entgegen. Farben, die beste Erinnerungen an das iPhone 5C wach werden lassen.

Das iPhone XR fühlt sich ganz und gar nicht billig an

Es sollte sich von selbst verstehen, dass ein 850 Euro teures Handy keine scharfen Kanten hat und sich in der Hand nicht wie ein Gadget aus dem Kaugummiautomaten anfühlt, nur weil es im Smartphone-Dreigestirn noch zwei teurere X-Versionen gibt. Hier müsst ihr beim iPhone XR keine Sorge haben. Apples günstigstes iPhone ist absolut sorgfältig zusammengebaut und trumpft mit einer hochwertigen Haptik und feinen Details auf.

Passend zur Farbwahl des rückseitigen Glases färbt Apple etwa den umlaufenden Aluminiumrahmen ein, an dem keine Fingerabdrücke haften bleiben. In unserem Fall werden Front- und Rückglas von einem schwarzen Aluminiumrahmen in die Zange genommen, bei einem gelben iPhone XR ist dieser gelb. Wie bei den günstigeren Apple Watch-Modellen ist die Gefahr von Kratzern im Aluminiumrahmen prinzipiell höher, als bei einem Edelstahlrahmen, der beim iPhone XS (Max) zum Einsatz kommt. Wir werden die Kratzanfälligkeit des iPhones über einen längeren Zeitpunkt in der Praxis verfolgen.

Mit dem 6,1-Zoll-Format ordnet sich das iPhone XR zwischen iPhone X und iPhone XS Max ein. Im Alltag lässt es sich oft, aber längst nicht immer mit einer Hand bedienen. Die ebenfalls aus Glas gefertigte Rückseite unterstützt Wireless Charging, ist aber anfällig für Fingerabdrücke.

Erstes Fazit: Das günstigste iPhone ist eigentlich genauso edel, wie das iPhone XS. Auf Grund der Farben und des durchgefärbten Rahmens ist es für manch einen sogar noch ein wenig schicker.

Unterschiede zum iPhone XS

Technisch sind iPhone XS und iPhone XR auf gleicher Höhe. In beiden Modellreihen kommt schließlich Apples selbst entwickeltes A12 Bionic-SoC zum Einsatz. Unterschiede gibt es bei der Materialwahl, der Kamera und der Art des Displays.

Die hochwertigen OLED-Displays sind den XS-Modellen vorbehalten. Das iPhone XR muss mit einem LCD vorlieb nehmen. Noch dazu mit einem, das nicht einmal in Full HD auflöst! Die genauen Unterschiede zwischen den einzelnen iPhone-Modellen könnt ihr unserem iPhone-Einkaufsberater und der folgenden Tabelle entnehmen.

iPhone XS  iPhone XS Max  iPhone XR
Preis ab 1.149 Euro ab 1.249 Euo ab 850 Euro
Prozessor A12 Bionic A12 Bionic A12 Bionic
Display 5.8 Zoll OLED (2.436 x 1.125 Pixel) 6.5 Zoll OLED (2.688 x 1.242 Pixel) 6.1 Zoll LCD (1.792 x 828 Pixel)
Speicher 64GB, 256GB, 512GB 64GB, 256GB, 512GB 64GB, 128GB, 256GB
Face ID Ja Ja Ja
Kamera Dual-Kamera 12MP Weitwinkel (ƒ/1.8) und Tele (ƒ/2.4) Dual-Kamera 12MP Weitwinkel (ƒ/1.8) und Tele (ƒ/2.4) Single-Kamera 12MP (ƒ/1.8)
Front-Kamera 7MP, ƒ/2.2 7MP, ƒ/2.2 7MP, ƒ/2.2
Akkulaufzeit (Herstellerangabe) 20 Stunden Sprechzeit 25 Stunden Sprechzeit 15 Stunden Sprechzeit
Rahmen Stahl Stahl Aluminium
Farben Gold, Silber, Grau Gold, Silber, Grau Schwarz, Weiß, Rot, Gelb, Blau, Coral
Gewicht 177 Gramm 208 Gramm 194 Gramm
Größe 143,6 x 70,9 x 7,7 Millimeter 157,5 x 77,4 x 7,7 Millimeter 150,9 x 75,7 x 8,3 Millimeter

Das iPhone XR unterstützt kein 3D Touch, sondern das so genannte, neu eingeführte Haptic Touch. Auf der einen Seite ist dies schade, denn Apple hat den "tiefen Klick" auf Modellen ab dem iPhone 6S unserer Meinung nach sehr schön umgesetzt. Obwohl er nur von manchen Apps unterstützt wird, haben wir uns daran gewöhnt. Auf der anderen Seite wird euch der Unterschied im Alltag kaum auffallen. Das Stellen eines Timers erfolgt auf dem XR beispielsweise nur geringfügig anders.

Beim iPhone XS drückt ihr dazu fest auf das Icon und gelangt so zu einer Schnellauswahl der gewünschten Minuten. Beim iPhone XR und Haptic Touch haltet ihr den Button einfach ein wenig länger und gelangt zur gleichen Auswahl. Haptic Touch ist im Grunde genommen nichts anderes, als ein langer Druck auf das Display, dem ein Vibrationsfeedback folgt.

Liquid Retina Display: Es muss nicht immer OLED sein

Das OLED-Display des iPhone XS Max gehört zu den besten Anzeigen, die uns bislang unter die Augen gekommen sind. Beim iPhone XR kommt eine fortschrittliche LCD-Anzeige zum Einsatz, die im direkten Vergleich Federn lassen muss.

Ja, die Display-Auflösung des iPhone XR von 1.792 x 828 Pixel (326 ppi) wirkt im Jahr 2018 merkwürdig angestaubt. Immerhin tummeln sich schon auf dem 5,8 Zoll großen Display des iPhone X und eigentlich allen anderen Top-Smartphones deutlich mehr Bildpunkte. Einzelne Pixel sind jedoch nur dann wirklich sichtbar, wenn ihr den Touchscreen schon fast mit der Nase berührt. Selbst Schrift wird knackig scharf dargestellt, Treppchenbildung konnten wir nur in Ausnahmefällen beobachten. Nicht vergessen: Weniger Pixel resultieren in der Regel in einer längeren Akkulaufzeit. Wir können gut mit der Auflösung leben.

Die Farbdarstellung des Displays ist sehr gut. Laut Apple bietet es branchenweit die beste Farbtreue. Die erstmalig beim iPad Pro eingeführte True Tone-Funktion, bei der ein kontinuierlicher Weißabgleich über den Helligkeitsmesser stattfindet, unterstützt auch das iPhone XR.

Legen wir das OLED-Display des iPhone XS und das LCD des iPhone XR nebeneinander, sind beide Anzeigen auf den ersten Blick vergleichbar hell, mit leichten Vorteilen beim LCD. Uns fällt zudem die gleichmäßige Ausleuchtung der iPhone XR-Anzeige positiv auf - beim selbstleuchtenden OLED-Panel ist das ja ohnehin kein Thema. Interessanter wird es, wenn wir beide Displays einen flächig weißen Inhalt anzeigen lassen und einen Schritt zurücktreten.

OLED vs. LCD im direkten Vergleich.
Oled vs. LCD Teil 2

Das größere LCD des iPhone XR (oben im Bild) im direkten Vergleich mit dem OLED-Screen des iPhone XS. Ihr seht: Schaut ihr gerade von oben auf die Anzeige, ist das LCD heller und weißer als das OLED-Display. Dies ändert sich schlagartig, wenn ihr die Anzeigen aus einem spitzeren Winkel betrachtet.

Ein Schritt genügt bereits und die Helligkeit fällt beim LCD schlagartig ab. Aus Weiß wird darüber hinaus Grau, was auch auf die seitliche Betrachtung zutrifft. Von all dem zeigt sich das OLED unbeeindruckt. Bei der Darstellung von flächigem Schwarz punktet erneut die OLED-Anzeige. Die selbst leuchtende, organische Anzeige deaktiviert einfach die entsprechenden Bereiche, was für satte Kontraste sorgt. Beim iPhone XR hingegen ist Schwarz stets von der LED-Hintergrundbeleuchtung ein wenig weißgräulich eingefärbt. Die Vor- und Nachteile zwischen OLED und LCD zeigt dieser Vergleich sehr klar.

Das iPhone XR bietet Leistung im Überfluss und eine lange Akkulaufzeit

Geekbench 4 attestiert dem iPhone XR rund drei Gigabyte Arbeitsspeicher. Beim iPhone XS Max sind es vier. Große Leistungsunterschiede zwischen den beiden iPhones stellen wir im Alltag aber nicht fest. Das ist wenig verwunderlich, schließlich arbeitet in beiden Smartphones der von Apple auf ARM-Basis entwickelte A12 Bionic-Chipsatz.

Das bedeutet, dass ihr auch auf dem iPhone XR alles installieren und ausführen könnt, was der App Store so hergibt. Das grafikhungrige Asphalt 9 etwa öffnet sich genauso schnell und lässt sich genauso flüssig spielen, wie auf dem iPhone XS (Max).

"Das iPhone XR ist mit jeder Faser genauso schnell, wie das teurere iPhone XS"

Unter Geekbench 4 erzielt unser Testgerät im Schnitt nach fünf Durchläufen wenig überraschend die gleichen Werte, wie die beiden XS-Modelle. Am Ende des Durchlaufes stehen 4.826 (Single-Core) beziehungsweise 11.537 Punkte auf der Uhr. Damit reiht sich das vermeintlich günstige iPhone ganz oben ein. Zusammen mit iOS 12 kommt es nicht mal an den Rand seiner Belastungsgrenze.

Überrascht waren wir von der langen Akkulaufzeit des iPhone XR, die nach den ersten Testtagen gleich mehrere Stunden über den Werten des iPhone XS und iPhone XS Max lag. Mit einer Kapazität von 2.940 Milliamperestunden bietet der Energiespeicher dabei weniger Reserven, als der des iPhone XS Max (3.174 Milliamperestunden), aber mehr, als der des iPhone XS (2.658 Milliamperestunden).

Das bedeutet: Wer auf die Bildschirmhelligkeit achtet, kann Akkulaufzeiten von zwei Tagen herausholen. Beruhigend: Selbst wenn ihr den iPhone XR-Akku extrem fordert, dürftet ihr immer über den Tag kommen. Leider legt Apple dem Testgerät nur ein schwaches 5V/1A-Netzteil bei. Damit können sich Ladevorgänge ganz schön hinziehen. Alternativ könnt ihr auch stärkere Netzteile, etwa das eines iPads, nutzen.

Kameras: Hier spart Apple aber, oder?

Die einfache Kamera-Optik auf der Rückseite fällt sofort ins Auge, wenn man iPhone XR mit iPhone XS vergleicht. Doch nicht so vorschnell - der Verzicht auf die Dual-Kamera und die Tele-Linse geht nicht automatisch mit einer schlechteren Bildqualität einher. Immerhin verbaut Apple in der iPhone XR-Kamera den gleichen Sensor mit einer Auflösung von zwölf Megapixeln (f/1.8). Vorne gibt es die bekannte Frontkamera (f/2.2) mit einer Auflösung von sieben Megapixeln.

Tricks wie Smart HDR unterstützt auch das iPhone XR. Nach einiger Zeit mit dem iPhone XS Max in der Hosentasche haben wir uns an den speziellen, etwas künstlichen Look der Smart HDR-Fotos mit ihrem hohen Kontrast gewöhnt und wollen ihn nicht mehr missen.

Kamera-Samples der Hauptkamera (iPhone XS und iPhone XR)

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Doch die von Apple Hochkontrastbilder genannten Aufnahmen sind nicht immer das Gelbe vom Ei. In schwierigen Lichtsituationen gehen die Ergebnisse manchmal ziemlich an der Realität vorbei. Hier gefallen uns Testaufnahmen des Google Pixel 3 oft besser. Smart HDR lässt sich leider auch nicht direkt in der Foto-App ein- und ausschalten. Dazu müsst ihr in die iOS 12-Einstellungen wechseln. Hier besteht immerhin die Möglichkeit, neben dem HDR-Bild auch das "normale" Foto zu sichern.

Beim Bokeh-Effekt lässt das iPhone XR Federn

Da dem Testgerät die Tele-Linse fehlt, müsst ihr auf einen zweifachen optischen Zoom verzichten. Dafür könnt ihr aber auch mit dem iPhone XR sehr ansehnliche Portrait-Fotos aufnehmen, bei denen das Gesicht der Person scharf gestellt ist und der restliche Hintergrund je nach Einstellung mehr oder weniger verschwimmt (Bokeh-Effekt).

Wie wir im Test festgestellt haben, ist der Portrait-Modus des iPhone XR auf Personen angewiesen. Wollt ihr hingegen Gegenstände, Pflanzen oder Tiere freistellen, verweigert die Kamera in den meisten Fällen die gewünschte Aufnahme mit dem Hinweis: "Keine Person entdeckt". Die Dual-Kamera des iPhone XS (Max) hat damit weniger Probleme.

Keine Person erkannt: Portrait-Aufnahmen gelingen dem iPhone XR-Algorithmus nur, wenn auf dem Bild tatsächlich eine Person zu sehen ist. Hier macht sich die fehlende Dual-Kamera bemerkbar.
Keine Person erkannt: Portrait-Aufnahmen gelingen dem iPhone XR-Algorithmus nur, wenn auf dem Bild tatsächlich eine Person zu sehen ist. Hier macht sich die fehlende Dual-Kamera bemerkbar.

Aufnahmen mit der Frontkamera, vor allem Selfies, wirken sowohl beim iPhone XS als auch beim iPhone XR arg glatt gebügelt. Unebenheiten in der Haut werden dermaßen retuschiert, dass der Eindruck eines Filters entsteht. Der Fehler, der im Netz bereits unter dem Namen "Beautygate" diskutiert wird, soll laut Apple mit dem kommenden Update auf iOS 12.1 behoben werden.

Videos landen wie bei den beiden XS-Modellen bei Bedarf in 4K-Auflösung und 60 fps im 64, 128 oder 256 Gigabyte großen iPhone-Speicher. Die Aufnahme von Stereo-Ton gehört ebenfalls zu den Plus-Punkten aller neuen iPhone-Modelle.

Ein mit der Frontkamera des iPhone XR aufgenommenes Selfie.
Ein mit der Frontkamera des Google Pixel 3 XL aufgenommenes Selfie.

Das rechte Bild wurde mit der Frontkamera des iPhone XR aufgenommen, das andere wurde mit der Frontkamera des Google Pixel 3 XL geschossen. Beachtet, wie sehr die iPhone-Kamera die Haut weichzeichnet. Im Hintergrund des Pixel-XL-Bildes sind zudem deutlich mehr Details sichtbar. Beide Aufnahmen entstanden im Automatikmodus.

Sehr kräftige Lautsprecher, die Bluetooth-Speakern Konkurrenz machen

Bei einem Hörtest können wir subjektiv kaum einen Unterschied zwischen den Lautsprechern im iPhone XS Max und denen im aktuellen Testgerät feststellen. Auch das iPhone XR nutzt die Ohrmuschel als zweiten Speaker, um einen spürbaren Stereo-Effekt zu erzeugen.

Die Lautstärke ist bei Bedarf so hoch, dass sie an die schlechter Bluetooth-Lautsprecher heranreicht. Im Vergleich zu diesen fehlt es dem iPhone bauartbedingt nach wie vor an Bass. Für den schnellen YouTube-Clip zwischendurch und das ein oder andere Spiel ist es aber nicht zwingend erforderlich, einen Bluetooth-Kopfhörer anzuschließen. An der Sprachqualität gibt es nichts auszusetzen.

Was wird jetzt aus dem iPhone SE 2?

Nach dem Erscheinen des iPhone XR fragt sich nun manch einer, was eigentlich aus einem Nachfolger des iPhone SE wurde. Kommt der noch? Wir glauben: die Chancen für ein iPhone SE 2 stehen eher schlecht. Das ist schade,denn das iPhone SE war nicht nur wegen seines günstigen Preises beliebt, sondern auch auf Grund des Formates. Es hatte einen 4-Zoll-Bildschirm. Nun ist das kleinste iPhone das iPhone XS - und das ist deutlich teurer, als das iPhone XR.

Das ist uns sonst noch aufgefallen

  • Das iPhone XR ist ein Dual-SIM-Smartphone. Es kann jedoch nur eine physikalische SIM-Karte aufnehmen, die zweite Rufnummer wird als so genannte eSIM realisiert. Die Funktion muss vom Provider unterstützt werde und wird erst "später im Herbst" per Software-Update von Apple nachgereicht.
  • Das Entsperren des Smartphones per Face ID geht genauso schnell, wie beim iPhone XS und damit etwas schneller, als beim iPhone X.
  • Zum Start gibt es noch kein offizielles Zubehör wie Schutzhüllen für das iPhone XR.

Apple iPhone XR: Fazit

Viel mehr iPhone fürs Geld 8.8/10

Sind euch bessere Ergebnisse im Portrait-Modus und ein höher auflösendes Display 300 Euro wert? Dann ist das iPhone XS für euch die erste Wahl. Das iPhone XR kann mit Apples Oberklasse ansonsten locker mithalten und dürfte beim ein oder anderen Käufer zudem mit dem Formfaktor und den Farben punkten. Es ist nicht das beste iPhone aller Zeiten - aber es wird das iPhone sein, was euch in den kommenden Jahren am häufigsten auf der Straße begegnen wird.

Das hat uns gefallen

  • Design und Verarbeitung
  • gute Kamera
  • gutes Display
  • Dual-SIM-fähig
  • CPU-Geschwindigkeit

Das hat uns nicht gefallen

  • kein SD-Kartenschacht
  • eingeschränkter Bokeh-Effekt
  • LCD blickwinkelabhängig
Testnote 8,8 von 10
Michael Knott Team-Bild
Bewertet von Michael Knott
9,0 / 10
Design und Verarbeitung

Design und Verarbeitung Designsprache, Farbauswahl, gewählte Materialien, Haptik und der so genannte Look & Feel des Geräts werden unter diesem Punkt bewertet.

8,0 / 10
Ausstattung und Bedienung

Ausstattung und Bedienung Display, Prozessor, Gerätespeicher, Betriebssystem und Nutzeroberfläche werden unter diesem Punkt bewertet.

9,0 / 10
Sprachqualität

Sprachqualität Wie klingen die Gesprächspartner? Gibt es Aussetzer in der Verbindung? Dies wird unter diesem Punkt bewertet.

9,0 / 10
Akkulaufzeit

Akkulaufzeit Lauf- und Ladezeiten des Akkus sowie die Bauweise (fest oder wechselbar) werden unter diesem Punkt bewertet

8,0 / 10
Multimedia

Multimedia Kamera, Lautsprecher sowie weitere Multimedia-Funktionen (zum Beispiel Infrarotsender) werden unter diesem Punkt bewertet.

Informationen zum Leihgerät

Das iPhone XR wurde uns von Apple leihweise für die Dauer von einem Jahr zu Verfügung gestellt. Nach Ablauf der Leihfrist wird es dem Hersteller wieder übergeben.

Mehr zum Thema, wie wir mit Testgeräten verfahren, wie wir testen und den allgemeinen Leitfaden für unsere Redaktion findet ihr in unseren Transparenz-Richtlinien.

Aktuelle Preise

Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und ggf. zuzüglich Versandkosten. Details zu den Angeboten finden Sie auf der jeweiligen Webseite/Shop.

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7
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Bestenlisten

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Einsortierung und Informationen zum Leihgerät

Es wurden die folgenden Schlagworte vergeben: Mobile, Testbericht, Apple iPhone, Apple, Smartphone, Apple iOS 12 und Apple iPhone XR.

Das Apple iPhone XR wurde ursprünglich mit Apple iOS 12.0.1 "Apple iOS 12" ausgeliefert. Mittlerweile ist für das Apple iPhone XR die Version 12.1 "Apple iOS 12" verfügbar.

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