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Ein Router verteilt Daten in einem lokalen Netzwerk und stellt den angeschlossenen Geräten eine Internet-Verbindung zur Verfügung. Neben kabelgebundenen Routern gibt es auch Modelle die drahtlose Verbindungen ermöglichen. Solche WLAN-Router ermöglichen es Smartphones, Tablets und Notebooks ohne LAN-Kabel eine Verbindung mit Netzwerk und Internet herzustellen. Eine spezielle Form der WLAN-Router sind Mesh-Router. Diese können mit mehreren AccessPoints große Flächen mit WLAN abdecken. Zur ausführlichen Kaufberatung »

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Wir zeigen euch, worauf ihr beim Router-Kauf achten müsst.
Wir zeigen euch, worauf ihr beim Router-Kauf achten müsst. (Quelle: kanate / depositphotos.com)

Inhaltsverzeichnis

  1. Was muss ein Router können?
  2. Wie weit muss mein WLAN reichen?
  3. Was habe ich für einen Internet-Anschluss?
  4. Welche Geräte sollen mit dem Netzwerk verbunden werden?
  5. Wie schnell muss mein Router sein?

In den meisten Fällen bekommt ihr ein mehr oder weniger gutes Modell von eurem Internet-Provider zur Verfügung gestellt. Auf dieses dürft ihr auch Verzichten, denn kein Provider darf euch vorschreiben welchen Router ihr in eurem Heimnetzwerk verwendet. Am 01. August 2016 hat die Bundesregierung die Abschaffung des Routerzwangs beschlossen. Seit dem dürft ihr frei wählen, mit welchem Gerät ihr eine Verbindung zum Internet herstellt. Doch welcher Router eignet sich für welche Einsatzgebiete?

Was muss ein Router können?

Die Grundfunktionen sind bei jedem Router gleich. Egal ob ihr euch per Kabel oder WLAN verbindet, der Router teilt jedem Gerät eine IP-Adresse zu. Zuständig dafür ist der im Router integrierte DHCP-Server. Und hier gehen die Möglichkeiten verschiedener Router-Modelle auch schon auseinander. Sobald ihr euren DHCP-Server selbst konfigurieren wollt, sollte der Router auch die entsprechenden Einstellungen bieten. Ihr solltet außerdem darauf achten, dass ihr im Gerät die Verbindungsdaten eures Providers speichern könnt oder ob der Router eures Internet-Anbieters in Betrieb bleiben muss, da nur dieser die Zugangsdaten hinterlegt hat.

Ihr müsst euch also Entscheiden, ob ihr lieber ein Gerät möchtet, das ihr nur anschließen müsst und dann läuft alles oder ob ihr viele, teils sehr komplexe Einstellungsmöglichkeiten haben wollt. Manche Geräte bieten euch auch beides. Die Anschlussmöglichkeiten eures Routers solltet ihr ebenfalls bedenken. Die Ausstattungen reichen von einzelnen LAN-Ports über USB-Anschlüsse für Drucker oder NAS bis hin zu Telefon-Buchsen für eure eigene kleine Telefonanlage. Vor allem im WLAN-Betrieb sollte euch aber die Reichweite eures Routers interessieren.

Wie weit muss mein WLAN reichen?

Die Antennen im WLAN-Router strahlen das Signal gleichmäßig in alle Richtungen ab. Man kann sich das Funknetz also wie eine große, kugelförmige Wolke vorstellen. Diese Wolke trifft auf Hindernisse und wird dadurch verformt. Betonwände, Aquarien und auch Glasscheiben können solche Hindernisse sein. Vor dem Routerkauf solltet ihr euch also überlegen, welche Störquellen in eurem Heim das WLAN negativ beeinflussen könnten.

Die meisten Hersteller verzichten mittlerweile auf Angaben zur Reichweite ihrer WLAN-Router. Zu groß sind die Unterschiede bei den Kunden zu Hause. Im Zweifel solltet ihr euch darauf einstellen, dass ein WLAN-Repeater hinzugekauft werden muss. Oder ihr entscheidet euch für einen Mesh-Router. Diesen könnt ihr mit kleinen Zugangspunkten erweitern und damit sehr große Flächen abdecken. In unseren Tests stellen wir verschiedene örtliche Gegebenheiten nach. Daran könnt ihr abschätzen, ob bei euch ähnliche Bedingungen vorherrschen.

Was habe ich für einen Internet-Anschluss?

Soll euer neuer Router das Modell eures Internet-Providers ersetzen, müsst ihr darauf achten das ein passendes DSL-Modem im neuen Gerät integriert ist. Ein einfacher WAN-Port ist für die meisten Standard-DSL-Anschlüsse ausreichend. Komplizierter wird es beim Internet über Kabel. Prinzipiell darf jeder Kunde einen eigenen Router mit Kabelmodem verwenden. Es kann aber sein, dass darüber nicht alle Funktionen bereitgestellt werden, eventuell funktioniert zum Beispiel die zweite Telefonleitung nicht mehr.

Etwas unkomplizierter ist die Router-Anschaffung bei LTE-Anschlüssen. Sobald der Router als LTE-Router bezeichnet wird könnt euch sicher sein, dass euer Gerät einen Slot für die SIM-Karte eures Internet-Providers hat. Im Menü eures Routers müsst ihr meist nur noch die PIN der SIM-Karte eintragen und kurz darauf seit ihr mit dem Internet verbunden. Achtet bei LTE-Routern nicht nur auf den perfekten WLAN-Standort, sondern auch auf den Mobilfunkempfang. Ohne den kommt ihr sonst nicht ins Internet.

Welche Geräte sollen mit dem Netzwerk verbunden werden?

Unabhängig vom Internet verbindet ein Router auch eure Geräte untereinander. Neben Smartphones, Notebooks und PCs, könnt ihr auch Drucker, Scanner und Netzwerkspeicher vernetzen. Einige Router haben USB-Ports über die ihr Geräte ohne LAN-Anschluss, zum Beispiel einen Drucker, in euer Netzwerk aufnehmen könnt.

Macht euch also vor dem Kauf Gedanken darüber, wie viele und vor allem welche Geräte ihr habt. Informiert euch über die vorhandenen Anschlüsse an euren Geräten und ob diese auch mit dem neuen Router funktionieren. Letztendlich beeinflusst die Anzahl der Teilnehmer auch die Geschwindigkeit in eurem Netzwerk.

Wie schnell muss mein Router sein?

Dir Frage nach der Geschwindigkeit ist mehr die Frage nach der Datendurchsatzrate. Die meisten Angaben zur Geschwindigkeit beziehen sich nur auf theoretische Werte. Ein WLAN-Router mit einer Geschwindigkeit von 600 Megabit pro Sekunde (MBit/s) überträgt in der Praxis nur ungefähr 240 MBit/s. Das liegt daran, dass die meisten Endgeräte nur mit ein bis zwei Antennen WLAN-Signale empfangen. Ein Smartphone mit nur einer Antenne empfängt Daten beispielsweise nur mit circa 160 Megabit pro Sekunde im 5 Gigahertz-Band.

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