SSDs im Test: Aktuelle Modelle (2017) im Vergleich

Solid-State-Drive im Vergleich

von Mirco Lang
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Welche SSD ist ihr Geld wert und von welchen Modellen lasst ihr besser die Finger? Netzwelt hat für euch aktuelle SSDs verglichen und verrät, mit welcher SSD ihr eurem Rechner wirklich Beine macht und worauf es beim Kauf zu achten gilt.

SSDs versprechen einen enormen Geschwindigkeitsgewinn für euren Rechner.
SSDs versprechen einen enormen Geschwindigkeitsgewinn für euren Rechner. (Quelle: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. So testet netzwelt
  2. Das ist die beste interne SSD
  3. Das ist die beste externe SSD
  4. Darauf gilt es beim Kauf zu achten
  5. Testfeld im Überblick

Ihr habt Vor- und Nachteile eines Umstiegs auf SSD abgewägt und euch für den Kauf eines Solid State Drive-Speichers entschieden? Doch nun steht ihr vor der Qual der Wahl: Welche SSD soll eure alte Festplatte ersetzen? Wir helfen euch nachfolgend bei der Kaufentscheidung.

So testet netzwelt

Alle SSDs werden in unserem Testsystem angeschlossen, frisch eingerichtet und formatiert. Anschließend wird die Leistung mit AS SSD Benchmark gemessen und entsprechend gewertet; die CrystalDiskMark-Werte dienen zur Kontrolle. Die Wertung erfolgt dabei unabhängig von der Größe der SSD. Da größere SSDs tendenziell schneller sind als kleinere, mag der Ansatz unfair erscheinen, aber es ist eine Frage der Lesart: So könnt ihr die Werte der SSDs gleicher Größe direkt miteinander vergleichen - ihr findet hier jeweils mehrere Tests in den Klassen 120, 250 und 500 Gigabyte.

Wie wir testen

Unsere Tester verschaffen sich zunächst einen Marktüberblick und erfassen alle infrage kommenden Streaming-Dienste. Dabei werden neben marktführenden Anbieter auch kleinere Vertreter berücksichtigt. Aus dieser Masse an Diensten werden die aus Sicht der Redaktion relevanten Angebote einzeln getestet und die Testergebnisse gegenübergestellt. Zudem führen wir Hintergrundgespräche mit Entwicklern, Vertretern und Nutzern um den Service der Anbieter beurteilen zu können.

17
Modelle getestet
60
Stunden aufgewendet
3
Experten befragt

Unsere Wertung setzt sich aus drei Einzelwertungen ("Verarbeitung", "Performance" und "Software") zusammen. Die Gesamtnote ergibt sich aus den Einzelnoten, der Tester kann jedoch eine Auf- beziehungsweise Abwertung um eine Note vornehmen. Falls eines der Kriterien im Vergleich mit anderen Geräten besonders herausragend ist. Wer wir sind, wie wir unsere Testgeräte beziehen und wie sich netzwelt finanziert, erfahrt ihr auf unserer Transparenzseite.

Das ist die beste interne SSD

Aus unserem Vergleichstest interne SSDs ging die OCZ RD400 als Sieger hervor. Im Test überzeugte die SSD vor allem mit ihrer Performance. Nicht nur in einem neuen Rechner, sondern auch in älteren PCs erreichte der Datenträger Höchstwerte. Diese Leistungsfähigkeit hat allerdings leider auch ihren Preis.

Teuer aber schnell

Eine 512-Gigabyte-SSD für rund 330 Euro - der Preis ist schon happig, aber gerechtfertigt. An einem freien PCIe-3.0-x4-Slot erreicht die SSD im Test die theoretischen Leistungsangaben des Herstellers und auch auf älteren Systemen spuckt die OCZ RD400 noch sehr gute Werte aus, die SATA-SSDs locker um das Zwei- bis Dreifache übersteigen. So lohnt sich der Kauf für Highend-Rechner, aber auch für alle älteren Rechner, die ein wenig aufgepeppt werden sollen - und dabei mit der Onboard-Grafik auskommen oder tatsächlich einen freien PCIe-Port bieten.

  • Performance erreicht Herstellerangaben
  • Software
  • Einfache Einrichtung
  • Freier PCIe-3.0-x4-Slot für optimale Performance benötigt
  • Hoher Anschaffungspreis

Das sind die besten Alternativen

Wem die OCZ RD 400 zu teuer ist oder aus einem anderen Grund nicht zusagt, sollte einmal einen Blick auf die Konkurrenz aus dem Hause Samsung (SSD 960 Evo) und SanDisk (Ultra II) werfen. Beide SSDs bieten im Test ein hervorragendes Preis/Leistungsverhältnis.

  • Vergleichsweise günstig, aber dennoch schnell
  • Kompakte Bauform
  • Nur ein Anschluss
  • Nur 400 TBW & 3 Jahre Garantie
  • Mainboard muss NVMe oder PCIe 3.0 unterstützen
  • Mainboard mit M.2-Anschluss beziehungsweise entsprechender Adapter benötigt
  • Preis
  • Performance
  • Software
  • Werbung in der Software
  • keine längere Garantiezeit
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High-Performance für ambitionierte Ottonormalverbraucher

Die SSD 960 EVO überzeugt mit einem vergleichsweise günstigen Preis und einer überragenden Performance, die sogar die Herstellerangaben übertrifft. Die EVO-Variante der Samsung SSD 960 ist aufgrund der deutlich geringeren Haltbarkeit und Garantie zwar weniger für den professionellen Einsatz geeignet - für ambitionierte Normalanwender ist die rund 150 Euro günstigere EVO-Variante gegenüber der PRO-Version aber eine gute Wahl.

Zum Testbericht 9.1

Schnell, günstig, problemlos - ein guter Kauf

SanDisk hat uns im Test mit der Ultra II wenig überrascht, liegt die SSD doch in den Benchmarks ganz oben und im Preis ganz unten im Testfeld. Zudem bietet auch die Software alle wichtigen Funktionen zum Verwalten eurer SSDs. Hier stört wirklich nur eines: Die Werbung in der Software-Oberfläche muss einfach nicht sein. Der geneigte Käufer ist doch schon Kunde - lasst ihn in Ruhe.

Performance
10/10
Software
8/10
Verarbeitung/Handhabung
9/10
Leserwertung (26)
9/10
Performance
9/10
Software
9/10
Verarbeitung/Handhabung
9/10
Leserwertung (23)
9/10

Das ist die beste externe SSD

SSDs gibt es nicht nur als interne Laufwerke. Die flinken Datenspeicher sind auch als tragbare Wechselmedien erhältlich. Nachfolgend findet ihr empfehlenswerte externe SSDs.

Hosentaschen-SSD mit Höchstgeschwindigkeit.

Samsung liefert dank Thunderbolt-3-Anschluss mit der X5 eine besonders schnelle SSD im Vergleich zu den vorangegangenen SATA-Varianten. Der neue Anschluss verringert aber die Zahl der unterstützten Geräte erheblich. Für Nutzer, die häufiger beträchtliche Datenmengen übertragen, ist eine Thunderbolt-SSD sicherlich ein Segen. Dem Großteil genügt die Geschwindigkeit der Vorgänger aber höchstwahrscheinlich auch, zumal sie vielfältiger eingesetzt werden können.

  • Rasante Geschwindigkeit
  • Optik
  • Wegen Thunderbolt 3 nur auf wenigen Geräten nutzbar (und selbst dann teils eingeschränkt)
  • Gewicht und Größe im Vergleich zum Vorgänger

Abgesehen von der Performance gibt es zwischen den einzelnen Generationen externer SSDs kaum größere Unterschiede. Da Heimanwender selten die Performance einer aktuellen SSD-Generation ausreizen werden, genügt häufig für den Heimgebrauch auch der Vorgänger. Die ersten Alternativen zur Portable SSD T5 von Samsung sind daher die Modelle T3 und T1, die wir euch nachfolgend im Vergleich vorstellen.

  • Klein
  • Leicht
  • Schnell
  • Nachfolgemodell besser und nur wenig teurer
  • Software ist etwas mager
  • kompaktes Format
  • hohe Kapazität
  • Smartphone-Kabel fehlt im Lieferumfang
  • UASP-Protokoll wird für maximale Geschwindigkeit benötigt
Zum Testbericht 7.6

Klein, leicht, schnell - aber nur fast perfekt.

Samsungs externer SSD-Erstling begeistert durch die kleine Bauform und die guten Leistungswerte - hat allerdings auch kaum Konkurrenz. Die Haptik ist verbesserungswürdig - selbst für den aktuell ausgerufenen Straßenpreis. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, das gilt auch für Versorgung mit Software oder den etwas unüblichen USB-Steckertypen. Eine Kaufempfehlung gibt es dennoch nur bedingt: Der Nachfolger T3 ist nur wenig teurer, hat ein schickes Metallgehäuse und einen modernen Typ-C-Stecker.

Zum Testbericht 8.3

Solide Weiterentwicklung

Schon vor dem Anschließen an ein Endgerät kann die SSD T3 überzeugen. Das Gerät fühlt sich wertig an und sieht in seinem Aluminiumgehäuse wirklich schick aus. Außerdem ist die Vorstellung interessant, dass das wirklich kleine Gerät bis zu 2.000 Gigabyte speichern kann. Es stellt sich allerdings die Frage ob sich der Kauf lohnt. Im Vergleich zu seinem Vorgänger bietet die T3 lediglich eine verbesserte Kühlung durch das Metallgehäuse, einen anderen USB-Anschluss und Schnittstelle sowie eine verbesserte Verschlüsselungsfunktion. Diesen Mehrwert lässt sich Samsung mit etwa 65 Euro mehr für das aktuelle Modell teuer bezahlen. Wer also gut auf diese Funktionen verzichten kann, sollte aktuell noch zu der SSD T1 für 365 Euro greifen.

Darauf gilt es beim Kauf zu achten

Ihr habt euch aus den vorgeschlagenen Modellen einen Favoriten auserkoren? Sehr gut! Doch vor dem Kauf solltet ihr euch noch einige Gedanken machen. Schließlich gibt es jede SSD in verschiedenen Ausführungen. So könnt ihr zwischen unterschiedlichen Speichervarianten und Anschlussmöglichkeiten wählen. Was gilt es hier zu beachten? Das erfahrt ihr nachfolgend.

Wie viel Giga-/Terabyte sollen es denn sein?

Wenn ihr euch nun also eine SSD zulegen wollt, solltet ihr zunächst schauen, welche Größe ihr überhaupt benötigt - unser Tipp: Investiert lieber ein wenig mehr, für eine Windows-Installation sollten es mindestens 250 Gigabyte sein. Es ist schlichtweg ärgerlich, wenn man irgendwann an lästige Systemgrenzen stößt. Zudem bedeutet mehr Speicherplatz tendenziell auch mehr Performance und längere Lebensdauer. Fast alle hier vorgestellten SSDs gibt es in verschiedenen Größen, sodass die von euch gewählte Größe nicht die Auswahl einschränkt.

Anschlüsse

Solid-State-Drives gibt es in nahe zu zahlreichen Formaten: Als PCI-Express 2.0 mit vier- oder achtfacher Anbindung, als 1,8-, 2,5- oder 3,5-Zoll-SSD-Laufwerk sowie als PCIe-Mini-Card und Expresscard-Slot 34-Modul. Besonders für den mobilen Einsatz geeignet ist das neue M.2-Format. Gerade, wenn ihr einen alten Rechner mit einer SSD aufrüsten wollt, habt ihr nicht die freie Wahl, sondern müsst eine zu eurem Rechner passende SSD finden.

Performance

Wir haben aktuelle Solid State Drives (SSD) getestet und natürlich "gebencht" wie es so schön heißt. Und gerade diese Benchmarks haben doch deutliche Unterschiede aufgezeigt, die Werte von AS SSD Benchmark rangieren im Testfeld von 604 bis 2.316. Fairerweise muss gesagt sein, dass nicht alle SSDs die gleiche Größe haben, wir haben Drives in den Klassen 120, 250 und 500 Gigabyte sowie Terabyte-Modelle getestet - und tendenziell sind größere Laufwerke eben etwas schneller.

Unabhängig von der Speichergröße konnten im Benchmark die OCZ RD400 mit ihrem PCIe-Anschluss, die SanDisk Ultra II sowie die Samsung-Modelle aus der Evo- und Pro-Reihe glänzen. Aktuelles Modell hier ist die 960 Evo beziehungsweise 960 Pro. Schlusslicht ist einigermaßen überraschend Intels SSD 535 mit mageren 604 Punkten - und das bei einem saftigen Preis von 45 Cent pro Megabyte!

Schaut ihr euch die Benchmarks im Detail an, lässt sich ganz grob feststellen, dass die Spitzenkandidaten aus zwei Gründen vorne liegen: Entweder hat die Konkurrenz Problemchen bei einzelnen Schreib-Tests oder die genannten Flash-Speicher liegen beim 4K-64-Thrd-Test vorne, bei dem kleine Vier-Kilobyte-Datenblöcke in 64 Threads geschrieben werden.

Software

Im Gegensatz zu den alten Hard Disk Drives (HDD) werden SSDs immer mit eigener Software ausgeliefert, da bestimmte Funktionen (noch) nicht über Standard-Tools verfügbar sind. Die Ausnahme ist hier Intenso, das keine Software beilegt. Gibt es ansonsten Unterschiede im Funktionsumfang? Secure Erase aus dem Programm heraus ermöglichen alle Hersteller, leider verzichten Intel, Transcend und Crucial auf die Möglichkeit, ein Live-System zum Booten zu erstellen, was hilfreich ist, falls es beim Secure Erase mal hakt.

Ähnlich wichtig ist eine Update-Funktion, die natürlich jede Software beherrscht. Zwar geht es bei Toshiba und Transcend über den Umweg eines Datei-Downloads, aber das sollte niemanden ernsthaft stören. Diese beiden Hersteller sowie Intel sind es auch, die auf Einstellungen für Over Provisioning verzichten, mit dem sich ein Teil des Speichers für reine, SSD-interne Verwaltungszwecke abkapseln lässt, um die Lebensdauer zu erhöhen.

SSD-Basics: Alles Wichtige über die flinken Laufwerke
SSD-Basics: Alles Wichtige über die flinken Laufwerke Artikel Funktion, Technologien, Anschlussarten SSD-Festplatten sind schnell, leise und unempfindlich, haben aber auch allerhand Eigenarten, die ihr kennen solltet. Beispielsweise lassen sich Dateien aus Flash-Speichern nicht wirklich sicher löschen! Jetzt lesen

Gerade für Laien wichtig: Informationen, ob die SSD korrekt angeschlossen ist. Diese Informationen lassen sich immer irgendwo finden, aber nicht überall wird der Nutzer direkt mit der Nase drauf stoßen, wie es sein sollte. Hier sollten nicht nur Fehler hervorgehoben werden, sondern auch korrekte Einstellungen, damit man bei Performance-Problemen sofort weiß, dass zumindest der Anschluss passt. Diese Aufgabe packen die meisten Programme recht gut, bei Transcend, Crucial und Intel könnte es allerdings etwas hübscher gelöst werden.

Es gibt ein paar Software-Belange, die sich eine separate Erwähnung verdient haben. Auf der Negativseite sind es Crucial und SanDisk: Die ansonsten hervorragende SanDisk-Software ärgert Nutzer leider mit Werbeeinblendungen - und das sollten Anbieter Kunden ersparen. Crucial setzt auf eine Client-Server-Anwendung, die im Browser läuft, allerdings recht langsam. Auf der anderen Seite sind es Transcend, Toshiba und auch hier Crucial: Alle drei bringen die Möglichkeit mit, alte Bestandssysteme von HDD auf SSD zu klonen; Transcend über eine eingebaute Funktion, Toshiba und Crucial über Lizenzen für NTI Echo beziehungsweise TrueImage HD.

Generell solltet ihr den Aspekt "Software" bei eurer Kaufentscheidung nicht überbewerten, da ihr sie nicht wirklich häufig braucht und alle Tools ohnehin die lebenswichtigen Eigenschaften bieten. Extras wie die Klon-Funktion sind zwar insbesondere für Einsteiger enorm praktisch, aber es gibt eben auch kostenlose Klon-Software. Vernachlässigen könnt ihr beim Kauf auch den Punkt "Verarbeitung/Handling". Hier gibt es keine kaufentscheidenden Unterschiede.

Bestenliste: SSDs im Test: Aktuelle Modelle (2017) im Vergleich

Hier findet ihr die von netzwelt getesteten SSDs. Mit einem Klick auf das jeweilige Produkt gelangt ihr zum ausführlichen Testbericht.

* Hinweis: Um der stetig voranschreitenden technischen Entwicklung Rechnung zu tragen, werten wir jedes Hardware-Produkt in unseren Bestenlisten jeden Monat um 0,1 Punkte ab. Die ursprüngliche Bewertung seht ihr im Testbericht oder ihr fahrt mit der Maus über die Note.

  • 8.7 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    9.3

    Samsung SSD 970 PRO


    Die 970 PRO stellt bei SSDs momentan die Spitze des Möglichen in Sachen Geschwindigkeit dar und konnte auch bei der Haltbarkeit noch einmal deutlich zulegen. Diese Qualität hat aber auch ihren Preis. Für wen ist die PRO die richtige Wahl? Wenn ihr sehr viele Daten auf eurer SSD verarbeitet und eine dementsprechend hohe Zahl an Schreibvorgängen vorweisen könnt, dann lohnt sich der Aufpreis und der Griff zur 970 PRO.

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  • 8.4 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.5

    Samsung Portable SSD X5


    Samsung liefert dank Thunderbolt-3-Anschluss mit der X5 eine besonders schnelle SSD im Vergleich zu den vorangegangenen SATA-Varianten. Der neue Anschluss verringert aber die Zahl der unterstützten Geräte erheblich. Für Nutzer, die häufiger beträchtliche Datenmengen übertragen, ist eine Thunderbolt-SSD sicherlich ein Segen. Dem Großteil genügt die Geschwindigkeit der Vorgänger aber höchstwahrscheinlich auch, zumal sie vielfältiger eingesetzt werden können.

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  • 8.4 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    9.0

    Samsung SSD 970 EVO


    Mit der 970 EVO erhaltet ihr eine flotte SSD, die im Vergleich zum Vorgänger noch einmal deutlich aufgebohrt wurde. Die Geschwindigkeit ist hervorragend und übertraf im Test sogar die Herstellerangaben, die Installation ist auch für Laien geeignet und die Bauform spart im Gegensatz zu herkömmlichen 2,5-Zoll-SSDs wie der Samsung 860 EVO sehr viel Platz.

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  • 8.4 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.5

    Samsung Portable SSD T5


    Samsung liefert dank Thunderbolt-3-Anschluss mit der X5 eine besonders schnelle SSD im Vergleich zu den vorangegangenen SATA-Varianten. Der neue Anschluss verringert aber die Zahl der unterstützten Geräte erheblich. Für Nutzer, die häufiger beträchtliche Datenmengen übertragen, ist eine Thunderbolt-SSD sicherlich ein Segen. Dem Großteil genügt die Geschwindigkeit der Vorgänger aber höchstwahrscheinlich auch, zumal sie vielfältiger eingesetzt werden können.

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  • 7.8 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.7

    Samsung SSD 860 EVO


    Mit den SSDs 860 Pro und Evo hat Samsung seine schnellen Flash-Speicher für die SATA-Schnittstelle neu aufgelegt und mit aktuellster V-NAND-Architektur inklusive 64 Lagen ausgestattet. Die SSDs kratzen an der SATA-Leistungsgrenze, können die ebenfalls schnellen Vorgänger nochmals übertrumpfen. Der Umstieg sollte aufgrund höherer Preise allerdings reiflich überlegt sein. Das gilt auch für die Kaufentscheidung zwischen Evo- und Pro-Modell, da hier die Leistungsunterschiede nur marginal ausfallen.

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  • 7.2 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    9.6

    OCZ RD400


    Eine 512-Gigabyte-SSD für rund 330 Euro - der Preis ist schon happig, aber gerechtfertigt. An einem freien PCIe-3.0-x4-Slot erreicht die SSD im Test die theoretischen Leistungsangaben des Herstellers und auch auf älteren Systemen spuckt die OCZ RD400 noch sehr gute Werte aus, die SATA-SSDs locker um das Zwei- bis Dreifache übersteigen. So lohnt sich der Kauf für Highend-Rechner, aber auch für alle älteren Rechner, die ein wenig aufgepeppt werden sollen - und dabei mit der Onboard-Grafik auskommen oder tatsächlich einen freien PCIe-Port bieten.

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  • 6.7 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    9.1

    Samsung SSD 960 EVO


    Die SSD 960 EVO überzeugt mit einem vergleichsweise günstigen Preis und einer überragenden Performance, die sogar die Herstellerangaben übertrifft. Die EVO-Variante der Samsung SSD 960 ist aufgrund der deutlich geringeren Haltbarkeit und Garantie zwar weniger für den professionellen Einsatz geeignet - für ambitionierte Normalanwender ist die rund 150 Euro günstigere EVO-Variante gegenüber der PRO-Version aber eine gute Wahl.

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  • 6.5 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    9.0

    Samsung SSD 960 PRO


    Die Samsung SSD 960 PRO ist ein würdiger Nachfolger der 950 PRO-Serie. Das Gerät überzeugt mit seinem kleinen Formfaktor und eignet sich daher auch für kleine Systeme, die dennoch leistungsstark sein sollen. Auch die Testwerte überzeugen, wenngleich die Herstellerangaben nicht ganz erreicht werden. Lohnen tut sich die Anschaffung einer solchen SSD aber nur, wenn die hohe Performance - etwa für das Bearbeiten von 4K-Videos - dringend benötigt wird und das System entsprechend ausgerüstet ist. In den meisten Fällen gibt es andere Nadelöhre im System, wie etwa der Arbeitsspeicher oder Prozessor, sodass auch eine günstigere SSD verwendet werden kann.

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  • 6.5 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    9.3

    Samsung SSD 850 Pro


    Samsungs 850 Pro hat sich im Test als nahezu perfekt gezeigt: Super Leistung, super Software und gute Verarbeitung. Wirklich negativ aufgefallen ist uns bei der Pro nur eines: der enorm hohen Preis pro Megabyte Speicher. Dafür bekommt man aber eine ebenso enorme Garantiezeit von ganzen zehn Jahren - und das ist noch einmal ein Kaufgrund mehr.

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  • 6.4 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    9.1

    SanDisk Ultra II


    SanDisk hat uns im Test mit der Ultra II wenig überrascht, liegt die SSD doch in den Benchmarks ganz oben und im Preis ganz unten im Testfeld. Zudem bietet auch die Software alle wichtigen Funktionen zum Verwalten eurer SSDs. Hier stört wirklich nur eines: Die Werbung in der Software-Oberfläche muss einfach nicht sein. Der geneigte Käufer ist doch schon Kunde - lasst ihn in Ruhe.

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  • 6.2 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.8

    Samsung SSD 850 EVO


    Wer besonders große Mengen schnellen Speichers sucht, macht mit der Samsung 850 EVO nichts falsch, der Preis pro Gigabyte fällt fair aus. Leistung und Garantiedauer überzeugen, Samsungs Magician-Software ist eine nette Dreingabe. Wer bereit ist, mehrere kleinere SSDs zu kombinieren, findet eine günstigere Alternative im 500 GB-Modell der 750 EVO.

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  • 5.9 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.7

    OCZ Trion 150


    Die 120-Gigabyte-SSD von OCZ ist ein angenehm unauffälliger Vertreter seiner Klasse. Es gibt schnellere und günstigere SSDs, doch so klaglos und fehlerfrei wie die OCZ Trion 150 verrichten nur wenige SSDs ihren Dienst. Wer eine SSD sucht, die sich im Test als besonders problemlos gezeigt hat, wird daher mit der OCZ Trion 150 sicherlich glücklich.

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  • 5.8 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.5

    Crucial BX200


    Die Crucial BX200 ist weder die günstigste noch die schnellste SSD im Testfeld, aber sie ist günstig und schnell und bringt mit TrueImage HD ein wirklich nützliches Extra mit. Wirklich nervig war im Test nur die Trägheit der SSD-Verwaltung im Browser.

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  • 5.4 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.1

    Transcend SSD370S


    Es gibt genau zwei Dinge, die bei Transcend wirklich glücklich machen: Der mitgelieferte Einbaurahmen für Standard-PC-Gehäuse und die Klon-Funktion von SSD Scope. Die Performance lag im Test zwar "nur" im Mittelfeld, aber sie genügt allemal. Aber es gibt eben doch allerlei Software-Wehwehchen und vor allem günstigere SSDs mit besseren Tools. Das macht eine Empfehlung daher schwierig.

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  • 5.3 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    9.0

    Samsung SSD 950 Pro


    Unangefochten baut Samsung derzeit die besten SSD-Speicher, die von uns ermittelten Messwerte kann aktuell keine andere Speicherlösung im Consumer-Bereich erreichen. Auch das Preis-, Leistungsverhältnis der 950 Pro stimmt mit unter einem Euro pro Gigabyte absolut. Doch wer braucht diese ultraschnellen Speicher? Heute die wenigsten Nutzer. Bevor SATA 3-SSDs wie das Vergleichsmodell "850 Pro" die Systemperformance negativ beeinflussen, finden sich in durchschnittlichen Computern andere Flaschenhälse - etwa Prozessor oder Grafikkarte. Dennoch: Professionelle Anwender werden von den enormen Geschwindigkeitszuwächsen der 950 Pro deutlich profitieren, ermöglicht durch NVMe und PCIe 3. Und mit steigenden Rechengeschwindigkeiten wird der Bedarf an schnellem Flash-Speicher weiterhin steigen - sodass entsprechende NVMe-Modelle mit Sicherheit in Ultrabooks und Desktops von Morgen verbaut sein werden.

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  • 5.0 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.7

    Toshiba SSD Q300


    Die Toshiba Q300 ist eine solide SSD. Die Benchmarks lassen zwar in einigen Punkten zu wünschen übrig, aber es ist kein wirklicher Ausfall. Die Verarbeitung ist völlig in Ordnung und bei der Software fällt zumindest das abgespeckte NTI Echo zum Klonen positiv auf. Aber es gibt nun einmal günstigere und schnellere SSDs und auch bessere Verwaltungs-Werkzeuge.

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  • 5.0 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.3

    Samsung Portable SSD T3


    Schon vor dem Anschließen an ein Endgerät kann die SSD T3 überzeugen. Das Gerät fühlt sich wertig an und sieht in seinem Aluminiumgehäuse wirklich schick aus. Außerdem ist die Vorstellung interessant, dass das wirklich kleine Gerät bis zu 2.000 Gigabyte speichern kann. Es stellt sich allerdings die Frage ob sich der Kauf lohnt. Im Vergleich zu seinem Vorgänger bietet die T3 lediglich eine verbesserte Kühlung durch das Metallgehäuse, einen anderen USB-Anschluss und Schnittstelle sowie eine verbesserte Verschlüsselungsfunktion. Diesen Mehrwert lässt sich Samsung mit etwa 65 Euro mehr für das aktuelle Modell teuer bezahlen. Wer also gut auf diese Funktionen verzichten kann, sollte aktuell noch zu der SSD T1 für 365 Euro greifen.

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  • 4.9 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.8

    Samsung 750 EVO


    Samsung bewirbt die 750 Evo als Einstiegsmodell, tatsächlich eignet sich die SSD für jeden Nutzer mit durchschnittlichen Anforderungen. Kritisieren lässt sich der TurboWrite-Puffer als künstliche Stütze zum Erreichen hoher Datenraten. Fakt ist allerdings, dass die Kapazitätsgrenze im Nutzungsalltag nur selten ausgereizt wird. Zum Preis von derzeit 30 Cent pro Gigabyte erhaltet ihr so eine absolut alltagstaugliche Performance. Nur wer regelmäßig mit sehr großen Datenmengen arbeitet, sollte aber lieber zur 850 Pro- oder 950 Pro-SSD greifen. Ausbaufähig hingegen ist die fehlerbehaftete Verschlüsselungsfunktion.

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  • 4.8 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.6

    Intel SSD 535 Series


    Die schlechten Benchmark-Ergebnisse im Test gepaart mit dem hohen Preis sprechen nicht unbedingt für einen Kauf. Auch die ordentliche Software kann da nicht viel helfen, zumal es auch da besseres gibt, etwa von OCZ oder Samsung. Lediglich die Garantiezeit von fünf Jahren spricht wirklich für Intels Solid-State-Speicher. Wer spezielle Systeme mit Intel-SSD-RAIDs und RST betreibt, mag natürlich von derlei Techniken profitieren, aber als normale Privatnutzer findet ihr bessere Möglichkeiten, euren Speicherhunger zu stillen.

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  • 4.7 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.6

    Samsung Portable SSD T1


    Samsungs externer SSD-Erstling begeistert durch die kleine Bauform und die guten Leistungswerte - hat allerdings auch kaum Konkurrenz. Die Haptik ist verbesserungswürdig - selbst für den aktuell ausgerufenen Straßenpreis. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, das gilt auch für Versorgung mit Software oder den etwas unüblichen USB-Steckertypen. Eine Kaufempfehlung gibt es dennoch nur bedingt: Der Nachfolger T3 ist nur wenig teurer, hat ein schickes Metallgehäuse und einen modernen Typ-C-Stecker.

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  • 2.6 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    5.3

    Intenso SSD SATA III Top


    Ein deutscher SSD-Hersteller mit niedrigem Preis? - Das ist durchaus interessant. Eine Verwaltungssoftware sollte man seinen SSDs aber schon spendieren. Erfahrene Anwender werden zwar auch so wissen, ob die SSD korrekt konfiguriert ist und Wege finden, die Platte bei Bedarf zu resetten. Aber Einsteiger und Laien lässt der Hersteller hier im Stich.

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10
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