Universal-Fernbedienung

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Mit einer Universal-Fernbedienung lassen sich mehrere verschiedene Geräte steuern - etwa TV, DVD-Player und Stereo-Anlage. Dies erspart dem Nutzer den Wechsel zwischen vielen verschiedenen Fernbedienungen. Welche Universal-Fernbedienung die richtige ist, hängt stark vom Einsatzzweck und vom Komfort-Anspruch des Käufers ab. Netzwelt gibt euch einen Überblick über den Markt und verrät, worauf es beim Kauf zu achten gilt. Zur ausführlichen Kaufberatung »

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Mit einer Universal-Fernbedienung steuert ihr nicht nur den Fernseher.
Mit einer Universal-Fernbedienung steuert ihr nicht nur den Fernseher. (Quelle: ra2studio/depositphotos.com)

Inhaltsverzeichnis

  1. Links liegen lassen: Nicht lernfähige Modelle
  2. Lernfähige Fernbedienungen
  3. Komfortmodelle mit Display

Fernseher, Stereo-Anlage, DVD-Player, Receiver - jedes dieser Geräte lässt sich bequem vom Sofa aus steuern, vorausgesetzt, die passende Fernbedienung ist gerade zur Hand. So genannte Universalfernbedienungen, auch All-In-One-Fernbedienungen genannt, versprechen Abhilfe. Sie steuern bis zu 20 Komponenten und ersetzen die Original-Signalgeber des Herstellers vollständig.

Welche Universal-Fernbedienung die richtige ist, hängt stark vom Einsatzzweck und vom Komfort-Anspruch des Käufers ab. Wer zum Beispiel einfach nur seine alte Fernbedienung verlegt hat und auf der Suche nach möglichst günstigem Ersatz ist, findet diesen bereits für wenige Euro. Tipp: Wollt ihr ein Gerät von einem Markenhersteller wie Thomson, Philips oder Sony steuern, dann haltet nach einer Universal-Fernbedienung dieses Herstellers Ausschau. Diese sind nicht unbedingt teurer als vergleichbare Modelle, dafür aber meist zu einhundert Prozent kompatibel zum zu steuernden Gerät.

Besitzer eines eigenen Heimkinos entlocken solche Basis-Geräte bestenfalls ein müdes Lächeln. Für dieses Klientel kommt nur die absolute Macht in Frage - Fernbedienungen, die neben Stereo-Anlage und Beamer auch gleich noch die Jalousien und die Klima-Anlage mit steuern.

Zwar versprechen die Hersteller die problemlose Funktionsweise der neuen Universal-Signalgeber. In den seltensten Fällen klappt der Umstieg aber tatsächlich reibungslos. Ihr müsst euch darauf einstellen, dass nicht sämtliche Tasten genau so funktionieren, wie ihr das vom Original her gewohnt seid. Testet die entsprechende Fernbedienung daher am besten in Ruhe zu Hause und macht eventuell von eurem Rückgaberecht Gebrauch. Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen unterscheiden sich die Modelle nicht nur im Preis, sondern auch in ihrem grundsätzlichen Aufbau.

Links liegen lassen: Nicht lernfähige Modelle

Einfache Universal-Fernbedienungen ohne Display dienen meist dem Ersatz einer verloren gegangenen Original-Fernbedienung und kosten nur wenige Euro. Sie verfügen über einen Speicher, der eine Datenbank mit vielen tausend Codes der unterschiedlichen Geräte-Hersteller enthält. Anhand einer Tabelle wählt ihr den Hersteller der zu steuernden Komponente.

In vielen Fällen kommt es hierbei allerdings zu Schwierigkeiten. Handelt es sich beispielsweise um ein etwas älteres oder exotischeres Produkt, etwa vom Discounter, erkennt die Fernbedienung das zu steuernde Gerät unter Umständen überhaupt nicht oder nur teilweise. Die Fernbedienung funktioniert dann nicht so, wie sie sollte, und Couch Potatoes haben etwa nur Zugriff auf die Regelung der Lautstärke. Fehlt ein Code, hat der Käufer keine Möglichkeit diesen nachträglich einzupflegen. Greift daher besser zu...

Lernfähige Fernbedienungen

Auch diese Modelle arbeiten mit einer integrierten Code-Datenbank. Jedoch steckt nicht nur ein Infrarot-Sender, sondern gleichzeitig noch ein Empfänger im Gehäuse. Dieser ermöglicht das so genannte Anlernen der Fernbedienung. Dies bedeutet, dass ihr die Fernbedienungen, die ihr mit dem neuen All-In-One-Modell ersetzen möchten, einfach vor dieses halten und die Befehle nach und nach einspeichern können. Lernfähige Fernbedienungen gibt es bereits für circa 15 Euro. Bei diesen Modellen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch zukünftige Anschaffungen gleich mit geregelt werden können.

Komfortmodelle mit Display

Ein Knopfdruck genügt und der Fernseher schaltet sich ein, der Receiver wählt die richtigen Einstellungen sowie die vorgegebene Lautstärke und das Licht wird gedimmt - für Fernbedienungen der Komfort-Klasse ist dieses Szenario kein Problem. Sie speichern Befehlsfolgen, so genannte Makros, ab und senden auf Knopfdruck eine ganze Kette an Signalen.

Bestimmte Modelle, etwa die der Harmony-Reihe von Logitech, können sogar sowohl mit Infrarot als auch über Funk senden und ihre Signale mit Hilfe von Zwischenstationen auf verschiedene Räume erweitern. Die Fülle an Funktionen stellen sie übersichtlich auf einem kleinen Bildschirm an. Teurere Modelle lassen sich über einen berührungsempfindlichen Touchscreen steuern.

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